Während es draußen eiskalt war, ging es am Sonntag in der Knittlinger Sporthalle wieder mal heiß her. Dieses Mal mit einer Galavorstellung des TSV Knittlingen. Obwohl Knittlingen auf die erkrankten Hohenschläger, Zimmermann und Deeß verzichten musste und Tim Mandel angeschlagen ins Spiel ging, zeigte der einheimische TSV mit zunehmender Spielzeit eine sehr gute Leistung. Höhepunkt war die Zeit zwischen der 8. und 22. Minute, als dem TSV sage und schreibe 12 Treffer nacheinander gelangen und der Gast nichts dagegen zu setzen hatte. Einziger Wehrmutstropfen waren die ersten 6 Minuten. Da hatte Mühlacker bis zum 1:5 die Nase vorne, die BG war ganz gut aus den Startlöchern gekommen. Dann aber konnte Knittlingen postwendend in der 9. Minute den Ausgleich zum 6:6 erzielen. Jetzt lief die Tormaschine des TSV erst richtig an. Eine aggressive Knittlinger Deckung zwang den Gegner immer wieder zu technischen Fehlern, die der TSV mit unzähligen Gegenstößen bestrafte. Selbst Zuschauer, die schon lange in die Knittlinger Halle kommen, hatten das noch nicht erlebt. 12 Treffer hintereinander, das war offensichtlich schon die Vorentscheidung. Vom 16:6 ging es dann zum 21:9 Halbzeitstand.
Aus der Kabine kommend, musste der TSV dann nach zwei Zeitstrafen nur mit 4 gegen 6 spielen, überstand diese Zeit aber unbeschadet. Im weiteren Verlauf der 2. Halbzeit baute der Gastgeber dann seinen Vorsprung permanent aus. Über 26:14, 30:16 und 32:18 ging es dann zur 36:19 Führung, in der 48. Minute. Dem TSV gelang es auch im zweiten Abschnitt seine Leistung abzurufen, der Gast aus Mühlacker fand an diesem Tag einfach nicht die richtigen Mittel, um mithalten zu können. Selbst die Manndeckung, jeweils gegen den Knittlinger Mittelmann brachte nicht das erwünschte Ergebnis. Bis zum Abpfiff der beiden souveränen Neureuter Unparteiischen ging es dann über 37:20, 39:20 und dann beim Abpfiff das 40:23. Gerade beim Derby zeigte der TSV eine sehr gute Leistung, an der die gesamte Mannschaft inklusive der solide haltenden Torhüter Knodel und Gaier beteiligt waren. Vor allem die bestens disponierte Abwehr legte den Grundstein für den überragenden Erfolg.
Es spielten T. Knodel, Gaier; Geider 4, Martus n.e., M. Knodel 7, Egler 2, Hörandel 7, Eickmeier 11, Häfele 2, Marquart 4, Mandel und Fischer 3.

