1. Mannschaft

Siebenmeter in der Schlusssekunde bringt Ausgleich, SG Graben/ Neudorf gegen TSV 24:24

Wenn man eine Sekunde vor Schluss mit einem Siebenmeter den Ausgleich erzielt, könnte man meinen das ist ein glücklicher Punkt. Das war es aber nicht. Knittlingens Handballer dominierten 55 Minuten das Geschehen in Neudorf. Da lag man noch mit 21:22 vorne, musste dann aber eine 2-Minuten Strafe hinnehmen und das Spiel kippte fast. In Überzahl kam der Gastgeber dann zum Ausgleich und auch noch zum 23:22 und zum 24:23 in Minute 59.32. 28 Sekunden waren dann noch zu spielen und der TSV Knittlingen bekam in Minute 59.54, also 6 Sekunden vor Schluss, einen Freiwurf. Den nutzte dann Pierre Haag zu einem Anspiel auf Linksaußen zu Mathias Häfele, der dann auf Außen gefoult wurde, und Knittlingen bekam 1 Sekunde vor Schluss einen 7-m zugesprochen. Den verwandelte dann Bernd Zimmermann zum verdienten 24:24  Ausgleich.

Das Spiel in Neudorf bestimmte vom Start weg der TSV Knittlingen, der an diesem Tag ohne seinen an Grippe erkrankten Spielmacher Jan Marquart antreten musste. Über 0:1, 1:2, 2:3, 3:5 ging es zum 5:7 für Knittlingen. Immer wieder war der TSV vor allem über Anspiele an den Kreis erfolgreich. In der Folgezeit hieß es dann 6:8, 6:9 und 8:10. Erst als dann Graben/Neudorf zum 10:10 ausglich, wurde es wieder spannender. Doch der TSV konnte dann wieder zum 11:12, 12:13 und bis zur Pause zum 13:15 vorlegen.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit legte Knittlingen dann wieder auf 14:17 und 15:18 vor. Selbst als der Gastgeber in der 42. Minute auf 19:19 ausglich, blieb Knittlingen ruhig und konterte wieder zum 20:22. In dieser Phase mussten dann Pierre Haag, Burak Duman und dann auch noch, wie oben beschrieben Felix Fischer, mit einer Zeitstrafe vom Feld. Das alles hatte man verhältnismäßig gut überstanden. Zu beklagen waren dann aber 3 verworfene Siebenmeter und in Summe das ganze Spiel über mindestens 8 Tempogegenstöße, die nicht verwertet wurden.

Dann ging es in die anfangs beschrieben Schlussphase. Es wurde richtig spannend und nichts für schwache Nerven. Zum Glück wurde dann der Siebenmeter 1 Sekunde vor Schluss verwandelt, so dass doch noch ein Punkt heraussprang. Auf jeden Fall kann man der Mannschaft bescheinigen, dass sie nie aufgab, dass sie bis zur letzten Sekunde einen tollen Kampf an den Tag legte und dass man von Spiel zu Spiel besser zusammen findet.

Knittlingen spielte mit Haffner, König, Braun; Plapp 1, Hohmann, Knodel 2, Zimmermann 4, Duman, Egler 3, Häfele 6, Haag 3, Fischer 5.