Rechtsaußen Robin Petersen mit super Einstand
Mit einem 30:25 Erfolg des TSV Knittlingen endete am Sonntag das Heimspiel gegen den SV Langensteinbach. Damit übernahm der TSV wieder alleine die Spitze der Meisterrunde im LL final six. Begünstigt wurde dies auch dadurch, dass die Tschft. Durlach zuhause nicht über ein 25:25 gegen die Post Karlsruhe hinauskam.
Wie ausgeglichen die Leistungsstärke in der Meisterendrunde ist, zeigte das Spiel in Knittlingen. Der einheimische TSV hatte das Spiel zwar über die gesamte Spielzeit im Griff, konnte sich aber nicht vorentscheidend absetzen. Der SVL hielt kräftig dagegen und war beim 17:16 in der zweiten Halbzeit wieder nah dran. Das Spiel selbst begann sehr gut für den TSV. Nach dem 1:1 erzielten Petricevic, Rudolf und Eickmeier die Treffer zum 4:1. Nach dem 4:2 des SVL dann gleich nochmal 4 Treffer infolge durch Egler, Kern und 2 x Petersen zum 8:2. Robin Petersen, vor kurzem erst 18 geworden, war erst unter der Woche aus der A-Jgd. Bundesliga vom TVB Stuttgart-Bittenfeld nach Knittlingen gewechselt und zeigte zum Einstand eine tolle Leistung. Langensteinbach gelang es dann in der Folgezeit den 6 Tore Rückstand etwas zu verkürzen. Von 8:2 ging dann zum 8:5, 10:6 und 10:7. Dann nochmal drei TSV Treffer hintereinander durch Rudolf, Kern und Petersen zum 13:7. Das sollte das Spiel etwas beruhigen, tat es aber nicht. Begünstigt durch eigene Fehler kam der Gast wieder über 13:9 zum 14:11 Halbzeitstand.
Nach der Pause dann schnell das 15:11, 16:13 und 16:14. Und dann in der 37. Minute plötzlich das 17:16 der Gast war wieder dran. Jetzt war die Frage wie reagiert der TSV und er fand die richtige Lösung. Die Antwort hieß durch Egler und Gerwig 18:16 und 19:16 und Sorgenfalten wurden etwas weniger. Über 20:17, 22:18 ging es zum 25:20 in der 50.Minute. Genau diese 5 Tore-Differenz konnte man dann bis zum Schluss beim 30:25 halten.
Ein verdienter TSV Erfolg der aber schwer erkämpft werden musste. Man sah, dass Trainer Geider nicht einmal seine Grundformation aufs Feld schicken konnte. Schimpfle verletzt, Nölle krank, Geider schonte sich nach seiner Verletzung in Neuthard noch und Kern und Eickmeier spielten nach Wochen zum ersten Mal wieder. Dies alles war mit der Grund, dass trotz des Sieges noch die eine oder andere Baustelle aufgelöst werden muss.
Es stehen jetzt noch vier Spiele aus. Das Rückspiel in Langensteinbach, zuhause gegen Durlach und dann auswärts gegen die Post Karlsruhe und die Tschft. Durlach. Am kommenden Faschingswochenende ist spielfrei. Keine Frage, eine Chance in die Verbandsliga aufzusteigen hat ein Verein, wie Knittlingen, nicht oft. Deshalb müssen hinten raus alle Kräfte gebündelt werden, um alle Versuche zu unternehmen, dieses Ziel zu erreichen. Packen wir’s an!
Der TSV spielte mit Brown, S. Neumann (Tor); Geider n.e., Knodel 3, Rudolf 5, Kern 5, Schubert, Petricevic 3, Gerwig 4, Petersen 4, Eickmeier 4, Y. Neumann 4, Hörandel, Egler 2.
BILDIMPRESSIONEN VON NICOLE ROTHFRITZ:















