1. Mannschaft

TSV I — gewinnt mit Nervenstärke auch in Wieblingen

Mit dem Sieg in Wieblingen hat der TSV Knittlingen, im Kampf um den zweiten Tabellenplatz der Handball Verbandsliga, weiter die allerbesten Chancen in der Hand. Der Aufsteiger Knittlinger setzte sich am Sonntag in der Heidelberger Vorstadt knapp mit 33:34 durch. Das Spiel in Wieblingen war, wie erwartet, das heißumkämpfte Match, bei dem keine der beiden Mannschaften auch nur einen Millimeter preis gab.

Zunächst taten sich beide Mannschaften nach der langen Osterpause recht schwer ins Spiel zu finden. Über 2:2, 5:5, und 6:6 ging es nach 20 Minuten zum 8:8 Ausgleich. Dann verschaffte sich Knittlingen über 12:14, 12:15 und dem 14:16 Halbzeitstand etwas Luft.

Nach der Pause dann war beim 18:18 und 20:20, schnell war der Vorsprung wieder dahin. Als Wieblingen dann in der 49. Minute plötzlich mit 30:27 führte, wachte Knittlingen aber wieder auf. Gerdon, Rudolf und Weber erzielte innerhalb von drei Minuten den 30:30 Ausgleich. Bis zur 57. Minute gelang es dann eine 31:34 Führung herauszuwerfen. Aber auch hier kam der Gastgeber nochmal auf 33:34 heran, doch mit Torwart Marius Gabel im Rücken, der gleich zwei Freie wegnahm, brachte Knittlingen dann routiniert das Spiel über die Zeit.

Treffsicherste Knittlinger Akteure waren an diesem Tag Petar Petricevic mit 10 und Lucas Gerdon mit 9 Treffern. Trainer Geider musste in Wieblingen auf Bell Choetchim, Alex Klimovets und Luis Schubert verzichten und konnte Georg Kern nur kurz einsetzen. Dafür hatte man mit Michael Zeller und Tolga Celik zwei Mann aus der Zweiten mit dabei.

Die Folge daraus war, dass einige Spieler auf ungewohnten Positionen eingesetzt werden mussten. Wenn man dann noch die vierwöchige Spielpause berücksichtigt, kann man durchaus mit dem Erreichten zufrieden sein. Kampfgeist und Einstellung stimmte, gepaart mit der der vorhandenen Routine konnte ein ganz wichtiger Erfolg eingefahren werden.

Der TSV spielte mit Gabel, Brown (Tor); Rudolf 5, Kern, Celik, Petricevic 10/4, Petersen 2, Weber 1, Neumann 4, Heß, Zeller, Hörandel 3, Gerdon 9.