Nachdem die ersten zwei Rundenspiele gegen Friedrichsfeld und Ettlingen sehr schwach bestritten wurde, stellte Trainer Klarmann das TSV-Team gegen Heddesheim bestens ein. Unter der Woche wurden u.a. noch Videoanalysen zusammen mit der Mannschaft vorgenommen.
Dies sah man dann auch gleich zu Spielbeginn. Das Spiel ging ausgeglichen los. Die Einstellung, aber auch die Geschwindigkeit im Spiel des TSV Knittlingen waren eine deutlich andere, als in den ersten zwei Oberliga-Spielen. Salzseeler, Kautz und Cotic waren die Torschüten zum 3:3 in der 5. Minute. Dann ein vier Tore-Lauf des TSV zum 7:3. Weiter ging es bis zum 9:5 in der 15. Minute. Besonders Kai Rudolf trug sich in der Phase in die Torschützenliste ein. Doch der letztjährige Vizemeister Heddesheim kämpfte sich nach Auszeit und Torhüterwechsel wieder ran und plötzlich stand es in der 23. Minute 10:10. Die Mannschaft aus dem Rhein-Neckar-Kreis drehte weiter auf und zur Halbzeit hatten sie die Partie auf 12:14 gedreht. Ein 3:9 Lauf der Gäste, begünstigt durch schwache Abschlüsse, technische Fehler, aber auch durch den gut parierenden Gästekeeper.
In der zweiten Halbzeit ging es ausgeglichen weiter. Der TSV fand wieder zu seinem Spiel und konnte bis zur 37. Minute auf 15:15 ausgleichen. Doch die Gäste hielte dagegen und bis zur 45. Minute konnte die SG auf 17:20 wegziehen. Weiter ging es immer 1,2 oder 3 Tore vor für Heddesheim. In der Schlussphase wurde es dann noch einmal spannend. 30 Sekunden vor Schluss verkürzte Kai Rudolf auf 26:27 und man hatte noch die Hoffnung auf ein Unentschieden. Doch 6 Sekunden vor Spielende dann die endgültige Entscheidung. Der SGler Havermann entscheidet das Spiel mit dem 26:28 Schlusstreffer.
Die Zuschauer sahen eine ansprechende Leistung des TSV Knittlingen. Hierauf kann aufgebaut werden. Besonders der letztjährige Spielertrainer Kai Rudolf fand wieder zu seiner Form und konnte mit acht Treffern die meisten Tore verbuchen. Die nächsten Wochen müssen nun dringend Punkte geholt werden.
Der TSV spielte mit Gabel, Neff (Tor); Rudolf 8, Kautz 4, Choetchim 4/2, Petricevic, Kasperczak 1, Salzseeler 3, Cotic 4, Hörandel 1, Löffler 2, Cuturic, Tosino.
