Eine Hiobsbotschaft nach der anderen musste Trainer Sebastian Geider vor dem Spiel in Nußloch einstecken. Gleich fünf Spieler standen am Dienstag Abend bei dem wichtigen Spiel nicht zur Verfügung. So fehlten die beiden Halblinken Alexander Klimovets, Janis Weber, die beiden Kreisläufer Georg Kern und Marcel Heß, sowie Linksaußen Yannick Neumann, wegen Verletzung oder Krankheit.
Das war dann doch eine schwere Bürde. Ersetzt wurden die Fehlenden von Tolga Celik, Jan Marquart, Moritz Knodel und Benny Kleczka aus der Zweiten bzw. der A-Jugend.
So war es dann auch nicht verwunderlich, daß der TSV sich das ganze Spiel über schwer tat. Nußloch führte zunächst mit 5:1, 9:4 und 10:7 bis Knittlingen dann auf 10:8 heran kam. Zur Pause stand es dann 14:11.
Nach der Pause dann kam etwas Hoffnung auf. Knittlingen verkürzte auf 16:15, 17:16, 18.17 und 19:18. Das Spiel war wieder offen. Doch auch jetzt merkte man deutlich, daß der TSVK in dieser Konstellation noch nie zusammen gespielt hat. Es wollte einfach der Ausgleich nicht gelingen. Dazu zwei vergebene 7-m und Nußloch war wieder im Vorteil. Von 19:18 ging es auf 24:18, 25:20 und dem Endstand von 27:23. Nußloch hat verdient, wenn auch etwas zu hoch gewonnen und hatte dazu den Vorteil nur mit 5 Zeitstrafen gegen 9 Knittlinger auskommen zu müssen.
Beim Kampf um den zweiten, aufstiegsberechtigten Platz sieht es nun so aus, Knittlingen hat 37 Punkte, Rintheim 34 und Nußloch 31, allerdings haben Rintheim und Nußloch zwei Spiele weniger. Es wird also immer spannender. Am Samstagabend spielt nun Rintheim gegen den Spitzenreiter Ettlingen und Rintheim muss noch zweimal gegen Nußloch spielen. Da ist also noch jede Menge Brisanz drin.
Der TSV spielte mit Gabel, Brown (Tor); Knodel, Rudolf 5/0, Choetchim 3, Petricevic 5/0, Petersen 1, Marquart 1, Egler 2, Hörandel 3, Kleczka, Gerdon 2, Celik 1.
