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TSV Knittlingen I verliert beim Tabellenführer Rintheim – Völlig überzogenes Rot gegen Moritz Knodel

Trotz der Niederlage lieferte der TSV Knittlingen eine gute Leistung beim Gastspiel gegen den Tabellenführer Rintheim ab. Einstellung und Kampfgeist stimmte. Da Spielmacher Sebastian Geider verletzt passen musste, sollte Moritz Knodel diesen Part übernehmen. Er hat in der Vergangenheit bereits mehrfach bewiesen, dass er dazu in der Lage ist.

Leider wurde diesem Ansinnen bereits nach 8 Minuten einen Strich durch die Rechnung gemacht. Knodel versuchte noch einen Rintheimer Gegenstoß zu unterbinden, kam aber gar nicht an den Gegner dran, trotzdem zückten die beiden Unparteiischen aus Leutershausen und Oftersheim, rot. Wütende Proteste auf Seite der Knittlinger Zuschauer. Alles nützte jedoch nichts, Moritz Knodel musste auf die Tribüne. Für ihn war das Spiel damit schon früh beendet.

Zunächst überraschte der TSV überaus positiv. Man lag mit 0:1, 1:2 und 2:3 vorne. Zudem wurden in dieser Zeit noch zwei Gegenstöße frei vor dem gegnerischen Tor vergeben. Dann das 3:3 und dann auch noch die erwähnte Hinausstellung verbunden mit einer Zeitstrafe. Und genau in Unterzahl musste der TSV einen 6:3 Rückstand hinnehmen. Trotzdem gab der TSV Knittlingen nie auf. Anschlusstreffer zum 6:4 und 7:5. Dann kam wohl der Knackpunkt des Spieles. Spielstand 10:7 für Rintheim, zweimal Zeitstrafe für den Tabellenführer, einmal Rot für Rintheim, zwei Mal Siebenmeter für Knittlingen und Knittlingen vergab gleich zweimal. Bis zur Pause erhöhen die druckvoll spielenden Rintheimer dann auf 15:9.

Nach der Pause sahen die Zuschauer dann einen hellwachen TSV Knittlingen. Sofort wurde auf 15:10, 15:11 und 16:12 verkürzt. Dann kam man sogar auf drei Tore beim 17:14 heran. Das Spiel wurde wieder interessant. Doch ließ der TSVK dann mehrere 100%-ige liegen. Dazu kamen unzählige Pfosten und Lattenschüsse, die letztenendes auch nicht weiterhalfen. Rintheim musste in dieser Zeit dem hohen Tempo der ersten Hälfte Tribut zollen. Wären die Knittlinger etwas kaltschnäuziger gewesen, wäre durchaus mehr drin gewesen. Leider ging dann hinten raus dem TSVK dann auch etwas die Luft aus, so dass der Gastgeber über 21:14, 22:16, 25:20 zu einem verdienten 28:22 Erfolg kam.

Lichtblick auf Knittlinger Seite war Philipp Blessing der mit seinen 8 Treffern aus dem Rückraum zum Spieler des Tages wurde.

Der TSV spielte mit Gaier, Eitel; Zeller, 2, Knodel, Blessing 8, Albat, Eickmeier 5/2, Marquart 2, Egler 1, Stojchevski 1, Hörandel, 2, Häfele, Hotz 1.

 

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